
Das Buch „Vilm – Der Regenplanet“ von Karsten Kruschel dreht sich um den Absturz eines gigantischen Kolonisations-Raumschiffes mitten im nichts, den Problemen der wenigen Überlebenden mit der neuen ungewollten Heimat, der Integration der Kinder der Überlebenden in die Biosphäre des Planeten und den politischen Verwicklungen, die im galaktischen Maßstab damit einhergehen.
An sich also eine spannende Idee, die einen hoffnungsvoll das Buch in die Hand nehmen lässt. Oder sollte man besser sagen: die Bücher. Denn der Verlag hat die Geschichte auf zwei Bücher verteilt und das auch noch schlecht. Denn das erste Buch bricht unvermittelt ab und lässt den Leser ein wenig ratlos zurück. Wollte man nur den ersten Teil bewerten, so käme dieses Buch sehr schlecht weg.
Denn der Leser durchlebt die Geschichte des ersten Buches Seite an Seite mit unterschiedlichsten Figuren, die unvermittelt sterben oder später keine oder nur noch eine Randrolle spielen. Auch wirken einige sexuell ausschweifende Beschreibungen im Kontext eines Science-Fiction-Buches deplatziert und plump. Wenn damit ein Hauch von Erotik erzeugt werden sollte, so ist dies komplett daneben gegangen. Daneben erschwert …
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